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Westfield Vorzelte

Ein Westfield Vorzelt der TQC-Linie erweitert den Wohnwagen, das Wohnmobil oder den Kastenwagen um einen überdachten Raum für Essplatz, Campingmöbel und Gepäck. Die Baureihen unterscheiden sich darin, wie sie mit dem Fahrzeug verbunden werden: mit Volleinzug, mit Teileinzug, über eine Verbindungsschleuse oder gar nicht, weil das Zelt frei steht. Welches Zelt passt, entscheiden der Fahrzeugtyp, das Umlaufmaß oder die Anbauhöhe und die Frage, ob das Zelt eine Saison lang stehen bleibt oder alle paar Tage mitgenommen und neu aufgebaut wird.

Welches Westfield Vorzelt passt an den Wohnwagen?

Am Wohnwagen wird die gesamte Zeltkante in die Kederschiene eingezogen; das ist der Volleinzug. Die Auswahl beginnt deshalb bei der Anbauart, nicht bei der Größe.

Zur Wahl stehen mit Volleinzug das Ceres aus Ripstop-Gewebe, das Galaxy aus Tencate All Season, das Pluto aus Cotton Touch und das Wohnwagenvorzelt Pluto XL. Die Sackmarkise Luna kommt ganz ohne Zeltaufbau aus und bleibt in der Kederschiene. Beim Reisevorzelt Vega wird nur ein Teil der Kante eingezogen.

Kastenwagen, Campingbus oder Wohnmobil: Welches Zelt passt ans hohe Fahrzeug?

Am Kastenwagen wird nur ein Teil der Zeltkante eingezogen, und bei hohen Aufbauten sitzt zwischen Fahrzeug und Zelt eine Verbindungsschleuse. Das Mars für den Kastenwagen hängt im Teileinzug direkt an der Kederschiene und kommt ohne Schleuse aus; vor der Bestellung zählen die freie Länge der Schiene und die Höhe, in der sie sitzt.

Das Orion für Campingbus und Kastenwagen, das Drive-Away-Zelt Zodiac und das Pavillon-Luftvorzelt Triton werden über eine Schleuse mit dem Fahrzeug verbunden, ebenso das Neptune mit Verbindungsschleuse für Wohnmobile mit hoher Front.

Wann reicht ein Sonnendach oder ein Pavillon?

Wer Schatten sucht und keine Wände braucht, ist mit einem Sonnendach gut bedient. Das Sonnendach Canopy Shady Pro wird mit einer Kederaufnahme befestigt, das aufblasbare Sonnendach Kari mit einem Keder eingezogen, dessen Stärke zum Profil Ihrer Schiene passen muss.

Der Pavillon Pavo steht frei, ganz ohne Anbau ans Fahrzeug. Er hat zwei gegenüberliegende Magnettüren und große Mesh-Fenster.

Umlaufmaß und Anbauhöhe: So messen Sie vor der Bestellung

Am Wohnwagen zählt das Umlaufmaß. Legen Sie das Maßband am Boden an und führen Sie es an der Seitenwand hinauf, entlang der Kederschiene über das Dach und auf der anderen Seite wieder bis zum Boden. Die Wohnwagenzelte der TQC-Linie gibt es für Umlaufmaße von 911 bis 1120 cm, aufgeteilt in Größenstufen, die jeweils einen Bereich abdecken.

Der zweite Wert ist die Anbauhöhe, also der Abstand vom Boden bis zur Kederschiene. Bei den Wohnwagenzelten im Volleinzug bleibt sie über die ganze Größenstaffel gleich; nur bei der größten Stufe des Pluto XL muss die Kederschiene etwas höher liegen. Bei den Zelten mit Schleuse bleibt das Hauptzelt gleich, gewählt wird die Schleuse, und die Schleusen der Linie decken zusammen Anbauhöhen von 180 bis 330 cm ab. Messen Sie, wenn das Fahrzeug abgestellt und waagerecht ausgerichtet ist.

Bergische Wohnmobile ist Ihr Camping-Fachhändler in Burscheid im Bergischen Land. Kunden aus Köln, Düsseldorf und Wuppertal besuchen unsere Ausstellung auf über 1.000 m². Bestellen können Sie im Onlineshop, wir versenden deutschlandweit.

Luftvorzelt, Sonnendach oder Drive-Away-Zelt: Was unterscheidet die Bauarten?

Die Luftvorzelte der Linie kommen ohne Metallgestänge aus: Die Form geben die Luftschläuche. Das Sonnendach Canopy Shady Pro, der Pavillon Pavo und die Sackmarkise Luna werden dagegen mit Gestänge aufgebaut: Bei der Ausführung Luna Plus sitzen die höhenverstellbaren Frontstützen eingeklappt in der Welle und werden auf dem Stellplatz ausgeklappt.

Bauarten der Westfield TQC-Linie im Vergleich

Bauart Anbau am Fahrzeug Baureihen
Luftvorzelt mit Volleinzug ganze Zeltkante in der Kederschiene Ceres, Galaxy, Pluto, Pluto XL
Luftvorzelt im Teileinzug ein Teil der Kante in der Schiene Vega, Mars
Zelt mit Verbindungsschleuse Hauptzelt steht frei, Schleuse nach Anbauhöhe Orion, Neptune, Triton, Zodiac
Sackmarkise bleibt in der Schiene, wird auf dem Stellplatz ausgerollt Luna
Sonnendach mit Gestänge Kederaufnahme am Fahrzeug oder an der Zeltfront Canopy Shady Pro
Sonnendach mit Luftkammer Keder in der Kederschiene, Stärke nach Schienenprofil Kari
Pavillon kein Anbau, freistehend Pavo

Auch beim Gewebe unterscheiden sich die Baureihen. Triton und Zodiac bestehen aus HydroTech Ripstop, das Ceres ebenfalls; nur seine größte Stufe ist aus PVC-beschichtetem Polyester. Pluto, Pluto XL, Vega, Neptune, Orion und Kari sind aus dem baumwollähnlichen HydroTech Cotton Touch gefertigt. Für das Galaxy gibt Westfield Tencate All Season und Mehler Airtex an.

Aufblasbares Vorzelt von Westfield: Wann lohnt sich ein Luftvorzelt?

Ein aufblasbares Vorzelt von Westfield erspart Ihnen das Sortieren und Stecken des Gestänges, und zum Aufbau genügt die beiliegende Pumpe. Beim Vega sind alle Luftschläuche verbunden und werden über ein zentrales Ventil aufgepumpt; das Kari füllen Sie mit dem Advanced Air System über ein einziges Ventil.

Wenn Sie tagsüber losfahren wollen, lösen Sie das Zelt an der Schleuse vom Fahrzeug. Beim Zodiac, beim Orion und beim Neptune bleibt das Hauptzelt auf dem Stellplatz stehen, gelöst wird nur die Verbindung zum Fahrzeug.

Die Wohnwagenzelte sind für längere Standzeiten gebaut. Galaxy und Pluto bringen eine Windschürze mit, die den Spalt unter der Wagenkante schließt, dazu eine Radabdeckung und einen doppelten Schmutzstreifen, der die Zeltkante am Boden schützt. Das Galaxy der zweiten Generation ist nicht für Schneelast und starken Frost ausgelegt.

Häufige Fragen zum Westfield Vorzelt

Lässt sich das Westfield Kari zum geschlossenen Vorzelt erweitern?

Ja. Eine Frontwand mit Fliegengitter und passende Seitenwände befestigen Sie mit Reißverschluss am Kari, und aus dem Dach wird ein windgeschützter Vorraum. Wer freie Sicht will, nimmt statt des Gitters die Variante mit festem Klarsichtfenster.

Passt ein Sonnendach vor die Front eines Westfield Vorzelts?

Das Canopy Shady Pro ist genau dafür gemacht: Es dient als Wetterschutz vor der Zeltfront oder als Vordach am Fahrzeug. Aluminiumgestänge und Dreieckstützen geben ihm Halt. Erhältlich ist es in Breiten von 305 bis 570 cm.

Worin unterscheidet sich das Pluto XL vom Pluto?

Beide sind Luftvorzelte mit Volleinzug für den Wohnwagen und bestehen aus demselben Cotton-Touch-Gewebe. Das Pluto XL hat einen tieferen Vorraum: rund drei Meter. Größer ist es also nur in der Tiefe, nicht im Umlaufmaß: Es reicht bis 1085 cm, das Pluto bis 1120 cm.

Zubehör, Lieferumfang und Pflege

Bei den Luftvorzelten liegen Pumpe, Heringe und Abspannleinen bei. Die Wohnwagenzelte bringen zusätzlich Windschürze und Radabdeckung mit; beim Orion gehört eine Bodenwanne zum Lieferumfang, beim Triton ein Boden.

Ein Zeltteppich, ein magnetisches Moskitonetz oder der Eris-Anbau gehören beim Pluto zum Zubehör; beim breiten Vega für höhere Kederschienen sind es LED-Leisten und ein Innenhimmel.

Packen Sie das Zelt nur vollständig trocken ein, sonst drohen Stockflecken und Schimmel. Mussten Sie es nass einpacken, breiten Sie es zu Hause möglichst bald zum Trocknen aus. Vogelkot und Harz wischen Sie beim Pavo mit klarem Wasser ab, bevor sie eintrocknen. Vor dem Einpacken darf kein Sand in den Reißverschlüssen bleiben.

In dieser Kategorie finden Sie außerdem die Luftvorzelte von Dometic und die Vorzelte von Telta, für Schatten ohne Zelt die Sonnensegel von Walker. Die Übersicht der Vorzelte für Wohnwagen und Wohnmobile führt alle Marken auf.